Die langblättrige Zistrose ist ein immergrüner, kompakter Strauch aus dem Mittelmeerraum, mit schneeweissen Blüten von Juni bis September. Seine Blätter haben einen aromatischen Duft. Er wird als Zier- und Heilpflanze verwendet.
Wuchs: Der Strauch wächst aufrecht und breit und kann eine Höhe bis 150 cm erreichen.
Blätter: Die Blätter sind immergrün, schmal-elliptisch, graugrün, leicht ledrig und duften herb. Im Sommer können sie klebrig sein, da sie ein Harz namens Ladanum absondern.
Blüten: Von Juni bis September trägt die Pflanze schalenförmige, schneeweisse Blüten, die täglich neu erscheinen.
Insektenfreundlich: Die Blüten sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten.
Standort: Sie benötigt einen vollsonnigen, warmen und vor Winternässe geschützten Standort. Ein gut durchlässiger, mineralischer Boden wird bevorzugt.
Winterhärte: Sie ist winterhart bis -15Grad. Bei Frost sollte das immergrüne Laub vor direkter Sonne geschützt werden.
Bewässerung: Die Zistrose ist sehr trockenheitsverträglich und benötigt nach der Anwuchszeit nur mässig Wasser.
Schnitt: Ein Rückschnitt sollte nach der Blüte erfolgen, um einen kompakten Wuchs zu fördern und zu verhindern, dass die Pflanze auseinanderbricht. Schneiden Sie dabei die letztjährigen Triebe oberhalb eines Blattpaares ab.
Heilpflanze: Traditionell wird die Zistrose innerlich bei Atemwegserkrankungen, Durchfall und bestimmten Hauterkrankungen angewendet.
Tee: Aus den Blättern kann Tee zubereitet werden, der reich an Polyphenolen ist und das Immunsystem unterstützen kann.

