Cardamine pratensis - Wiesenschaumkraut
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Das Wiesenschaumkraut ist eine mehrjährige, winterharte Wildstaude mit weissen bis zart rosa farbenen Blüten von März bis Mai.
Aussehen: Die Pflanze erreicht eine Höhe bis 40cm. Sie besitzt gefiederte Grundblätter, die früh im Jahr erscheinen, und schmalere Stängelblätter.
Blüten: Die charakteristischen vierzähligen Blüten erscheinen von März bis Mai in einer lockeren Traube und sind eine wichtige Nektarquelle für Insekten wie Bienen, Hummeln und Schwebfliegen. Sie sind auch die Hauptfutterpflanze für die Raupen des Aurorafalters.
Namensgebung: Eine mögliche Erklärung für den Namen "Schaumkraut" ist der Schaum, den die Larven der Schaumzikade auf der Pflanze produzieren, um sich vor Fressfeinden zu schützen.
Standort und Pflege: Das Wiesen-Schaumkraut gedeiht am besten an sonnigen bis halbschattigen Standorten mit frischem bis feuchtem, humosem Boden. Es ist ideal für Feuchtwiesen, Teichränder oder Auenwälder geeignet. Die Pflanze ist pflegeleicht und benötigt keine intensive Düngung.
Essbar: Die Triebe, Blätter und Blüten der ungiftigen Pflanze sind essbar und schmecken aufgrund der enthaltenen Senföle leicht scharf, ähnlich wie Kresse. Sie eignen sich hervorragend als Zutat in Salaten oder als Garnitur.
Heilpflanze: In der Volksmedizin wird die Pflanze traditionell wegen ihrer Inhaltsstoffe, zu denen auch Vitamin C, Bitterstoffe und Senföle gehören, als blutreinigend sowie leber- und gallenfördernd angesehen.

